Am 7. Februar 2026 fand in der Klosterkirche Hausen eine besondere ökumenische Karnevalsmesse statt, die ganz im Zeichen von Gemeinschaft, gelebter Tradition und sozialem Engagement stand. Geleitet wurde der Gottesdienst von dem katholischen Pfarrer Michael Rams und dem evangelischen Pfarrer Ulrich Oberdörster, die gemeinsam ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt über Konfessionsgrenzen hinweg setzten.

Organisiert wurde die Feier von den Karnevalsvereinen sowie den Möhnenvereinen aus dem Wiedtal. Zu den beteiligten Karnevalsvereinen zählten der KC Rot Blau Niederbreitbach, die KG Roßbach, die KG Brave Jonge Waldbreitbach sowie die KG „Mir hale Pool“ Verscheid. Gemeinsam mit den Möhnenvereinen brachten sie viel Engagement und Herzblut ein und gestalteten eine lebendige und zugleich besinnliche Messe, die die Freude des Karnevals mit einem sozialen Anliegen verband.

Im Rahmen dieses ökumenischen Gottesdienstes wurde eine Kollekten-Sammlung zugunsten des Rhein-Wied Hospizes durchgeführt. Die Besucherinnen und Besucher zeigten dabei eine beeindruckende Spendenbereitschaft. Insgesamt konnte ein Betrag in Höhe von 580,00 Euro gesammelt werden, der am 20. März 2026 an die Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung übergeben wurde.

In einem Dankesschreiben würdigte die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Andrea Tokarski, die Initiative ausdrücklich. Besonders hervorgehoben wurde die Idee, gerade in der fröhlichen und lebendigen Karnevalszeit auch an Menschen am Ende ihres Lebens zu denken. Dies zeige in besonderer Weise den sozialen Zusammenhalt in der Region und die Bereitschaft, Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Die Spende unterstützt die wichtige Arbeit des Rhein-Wied Hospizes, das sich mit großem Engagement der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen widmet. Dazu zählen neben einer professionellen Pflege auch persönliche Gespräche, menschliche Nähe sowie die Begleitung von Angehörigen in Zeiten der Trauer.

Die Karnevalsmesse in Hausen hat damit eindrucksvoll gezeigt, wie Brauchtum, Glaube und Mitmenschlichkeit miteinander verbunden werden können. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Vereinen – insbesondere den Karnevals- und Möhnenvereinen –, den beiden Geistlichen sowie allen Spenderinnen und Spendern, die dieses wertvolle Zeichen der Solidarität ermöglicht haben.